Das VHS-Leitbild

 

  • Die Volkshochschule Lünen begreift sich als kommunales Weiterbildungszentrum und steht daher in besonderer gesellschaftlicher Verantwortung. Sie ist in ihrer Arbeit dem Leitbild der Stadtverwaltung Lünen, den Zielsetzungen und Rahmenbedingungen des Weiterbildungsgesetzes NRW sowie der Lüner Einwohnerschaft und den von ihr gewählten kommunalen Gremien verpflichtet.

 

  • Die Volkshochschule Lünen ist - auf der Basis des Grundgesetzes und im Spektrum demokratischer Positionen - weltanschaulich und parteipolitisch unabhängig. Die Veranstaltungen der Volkshochschule stehen grundsätzlich allen offen.

 

  • Im Mittelpunkt ihrer Weiterbildungsarbeit steht der Mensch mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen, der sich im Laufe seines Lebens als selbstbestimmt Lernender entfaltet. Die VHS organisiert geeignete Bildungsveranstaltungen und schafft inhaltliche, didaktisch-methodische und organisatorische Rahmenbedingungen, um jedem Einzelnen ein erfolgreiches selbstbestimmtes Lernen zu ermöglichen.

 

  • Die Bildungsinhalte orientieren sich sowohl an den Anforderungen, die die Gesellschaft und Arbeitswelt an den Einzelnen stellen, wie an dessen individuellen Lernbedürfnissen.

 

  • Die Volkshochschule Lünen fühlt sich dem Prinzip der Ganzheitlichkeit des Lernens verpflichtet. Sie betrachtet den Lernenden als Menschen in all seinen sozialen, kulturellen, beruflichen und privaten Lebensbezügen. Ihre Arbeit zielt darauf ab, die Entfaltung der Persönlichkeit zu fördern, individuelle Kompetenzen zu erweitern und die Fähigkeit zur Mitgestaltung des demokratischen Gemeinwesens zu stärken. Damit trägt die Volkshochschule dazu bei, bestehende Bildungs- und Qualifikationsdefizite abzubauen und die Anforderungen zu bewältigen, die ein sich ständig veränderndes berufliches und gesellschaftliches Umfeld mit sich bringt.

 

  • Die Volkshochschule Lünen ist nicht nur eine Stätte von Wissensvermittlung und Kompetenzerwerb, sondern auch ein Ort der Begegnung, der die Entwicklung sozialer Kontakte fördert, interkulturelle Vorurteile abbaut und Menschen zusammenführt.

 

  • In diesem Zusammenhang verstehen sich die Mitarbeiter der VHS als Dienstleister für die Bürger der Stadt Lünen und möchten mit ihren Bildungsangeboten einen Beitrag zur Stärkung der Selbstbestimmung, der Orientierungs- und Kritikfähigkeit der hier lebenden Menschen leisten.

 

  • Die Erwachsenenbildung geht deutlich über die klassische Schul- und Berufsbildung hinaus und soll in erster Linie von der Neugierde, einer eigenständigen Lernmotivation und dem Bedürfnis nach Gemeinsamkeit von Lernerfahrungen geleitet werden.

 

  • Das Angebotsspektrum umfasst insbesondere die Bereiche Gesellschaft und Politik, Sprachen, Berufliche Bildung und Informationstechnologien, Gesundheitsbildung und Kunst und Kultur. Neben allgemeinen Angeboten sind viele Weiterbildungsangebote zielgruppenorientiert gestaltet (für Kinder und Jugendliche, Frauen, die Generation 50+ und Migranten). Darüber hinaus organisiert die VHS mit örtlichen und regionalen Kooperationspartnern aktuelle und passgenaue Weiterbildungsmaßnahmen, Projekte und Veranstaltungen.

 

  • Die VHS Lünen berücksichtig für die Kursdurchführung durchweg qualifizierte und motivierte Kursleiter, die bei einer guten Lernatmosphäre  den angestrebten Lernerfolg gewährleisten. Zudem finden die Kurse in erwachsenengerechten Räumlichkeiten statt, ausgestattet mit für die Kursinhalte erforderlichen, angemessenen modernen Medien und Materialien.

 

  • Die VHS Lünen handelt integrativ und inklusiv. Sie grenzt sich nicht ab, sondern setzt grundsätzlich auf Vielfalt, in dem sie unterschiedliche soziale Gruppen anspricht und diese in den Kursen zusammenführt.

 

  • Sozial benachteiligten Menschen bietet die VHS ein ermutigendes Angebot (z.B. zum Nachholen von Schulabschlüssen, zum Erlernen ausreichender Deutschkenntnisse), um ihnen im Kern den Weg in eine gute Zukunft in der Gemeinschaft zu ebnen.

 

  • Die Volkshochschule Lünen ist verpflichtet, die Qualität ihrer Arbeit dadurch zu verbessern, indem sie sich selbstkritisch mit ihren Planungs-, Handlungs- und Beziehungsbereichen auseinandersetzt. Zudem stellt sie sich der Kritik ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer.